Dienstag, 2. Oktober 2007

Essen als wichtiger Teil des kulturellen Austauschs

Ich muss leider gerade 15 Minuten länger auf mein heutiges Abendessen warten, weil die Köchin wohl in leichten Schwierigkeiten steckt... das gibt mir mal die Gelegenheit, über die Erasmus-Essgewohnheiten zu berichten. Zu Beginn stand ich dem Ganzen ja etwas skeptisch gegenüber... von der Uni mit der besten Mensa Deutschlands zu der Uni mit der teuersten Mensa der Welt, wie kann das gutgehen? Gibts ab jetzt nur noch Nudeln mit Tomatensoße? Nein! Weit gefehlt, Gott sei Dank.
Ich wohne ja zum Glück mit vielen Leuten auf einem Haufen, die auch alle Hunger haben, das heißt fast jeden Abend kocht jemand anders. Das hat schon sehr viele Vorteile:

1. nur so einmal in der Woche muss ich mich ums Essen kümmern
2. ich muss nicht so oft abwaschen (dafür dann allerdings einmal richtig...)
3. ich lerne in kürzester Zeit nationale und internationale Spezialitäten kennen, die ich noch nie vorher gegessen habe und es ist immer superlecker!

So gab es neben den Klassikern (Spaghetti Bolognese, Fischstäbchen und Pizza) schon unzählige kulinarische Köstlichkeiten: Shrimps (dabei dachte ich immer ich mag keinen Fisch...), Thai-Gemüse, französischer Tomatenkuchen, Chili con carne, selbstgemachte Köttbullar, tiefgefrorene Köttbullar, Hot Dogs, Schweizer Käse-Fondue, Asia-Huhn, Pfifferlinge, Lasagne, Champignons in Gorgonzola-Sauce, Milchreis, Cous-Cous, etc. etc...
Nicht schlecht, was?! Solna-Campus ist der Gourmet-Tempel Stockholms :-). So, und jetzt hab ich noch mehr Hunger bekommen, also auf zum heutigen Menu: französischer Kartoffelkuchen und zum Nachtisch Apfelmus mit Zimt, mhhhhmmm!

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